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Produktion

Das Ausbautempo steigern und Solarkompetenzen aufbauen

Energiezukunft, 8. November 2022 in Aarau

10.11.2022
Bild: Radomír Novotný
Die Ausbildung von Fachleuten im Energiebereich liegt ihm am Herzen: Franz Baumgartner, Professor an der ZHAW in Winterthur. | Bild: Radomír Novotný

Radomír Novotný

ist Chefredaktor des Bulletin.ch.

  • Electrosuisse
    8320 Fehraltorf
  • E-Mail

Nationalrätin Priska Wismer-Felder eröffnete die Energiezukunftstagung vom 8. November 2022 in Aarau. Sie gab zu, dass die Politik früher auch falsche Anreize gesetzt hat, wodurch der PV-Ausbau zu zögerlich verlief. Aber die Dringlichkeit sei nun angekommen. Man arbeite auch an Lösungen, um die früher vernachlässigte Windenergie zu fördern, beispielsweise mit einem dringlichen Gesetz. Denn die Windkraft wäre vor allem im Winter nützlich.

André Hirschi, Primeo Energie, stellte ein Gemeinschaftsprojekt in Starrkirch-Will für Mieter vor, die in PV investieren möchten, aber sonst keine Möglichkeit dazu haben. Das Feedback der Einwohner auf das Projekt war positiv. Allerdings hat sich die ElCom beschwert, dass dabei das Verbot der Grundversorgung verletzt wird, unter anderem wegen einer einmaligen Bezahlung für eine Energiemenge im Voraus. Nun arbeitet man daran, die ElCom-Vorgaben zu erfüllen.

Wie sich im Winter PV und Wasser mit Windenergie ergänzen lassen, erläuterte Roland Eichenberger, AEW Energie. In Deutschland liefert Wind zwischen 20 und 25% des gesamten Strombedarfs, in Österreich 13%. In der Schweiz wären 10% möglich. Interessant war seine Aussage, dass die Produktion im Mittelland und im Jura mit der alpinen mithalten könne, weil in den Bergen kürzere Rotorflügel als im Mittelland, u. a. wegen der starken Böen, verwendet werden müssen.

Pascal Müller, Geo-Energie Suisse, stellte die Schweizer Geothermie-Potenziale vor. Ausserdem präsentierte er eine neue Art von Bohrungen, die die seismischen Risiken minimiert. Dabei wird an mehreren Orten horizontal gebohrt, um eine gleich grosse wirksame Fläche zu erreichen – bei geringeren Erschütterungen.

Torsten Berth, Haefely AG, stellte einen Batteriesystem-Würfel vor, mit dem lokal produzierte Solarenergie für den Busbetrieb nutzbar gemacht werden kann und dank Speicher eine optimale Netzstabilität erreicht wird. Eine Box mit ausziehbarer PV-Anlage, die Urbanbox, wurde von Arthur Büchel, iWorks, vorgestellt, mit der sich Kläranlagen, Parkplätze und Autobahnen zur Stromerzeugung nutzen lassen. Die Box verfügt über eine automatische Reinigung der PV-Panels.

Bei den Präsentationen von Noah Heynen, Helion AG, Franz Baumgartner, ZHAW, sowie Rita Hidalgo, Swissolar, ging es darum, wie man dem Fachkräftemangel im Solarbereich begegnen kann. Ihr Fazit: Die Generation Z ist dem Trend gegenüber positiv eingestellt und nimmt die Ausbildungschancen wahr. Sowohl bei Ingenieuren als auch bei Solarpraktikern müssen die Ausbildungsmöglichkeiten aber noch ausgebaut werden. Ein Schritt in diese Richtung sind die neuen Berufslehren Solarinstallateur/-in EFZ und Solarmonteur/-in EBA.

Ein Vortrag von Marianne Zünd, BFE, der auf frühere Mangellagen hinwies, sowie eine Podiumsdiskussion zur Schweizer Energielage mit Cornelia Kawann, ElCom, und Maurus Büsser, BVU Kanton Aargau, moderiert von Marianne Zünd, rundeten den Event ab.

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