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Energiespeicherung

Grösster Batteriespeicher im Kanton Thurgau

Thurplus hat einen 3-MW-Speicher in Betrieb genommen.

Der städtische Versorger Thurplus hat ein 3-MW-Batteriespeichersystem in Betrieb genommen und ins Mittelspannungsnetz eingebunden. Die Anlage ist die grösste im Kanton Thurgau. Die «Thurplus Powerbank» kann so viel Energie speichern wie rund 225’000 Handy-Akkus. Knapp 2 Mio. CHF wurden investiert, damit die Integration der erneuerbaren Energien ins Stromnetz gelingt und Bedarfsschwankungen und Leistungsspitzen im Verteilnetz ausgeglichen werden können.

04.09.2023
C_2309_Thurplus

Das Herz des Speichers, der sich bei der Trafostation Geisschopf in der Langfeldstrasse befindet, besteht aus 240 Batterien, die in einem Container mit 12 m Länge installiert sind. Zum Einsatz kommen Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien, sogenannte LFP-Batterien (engl. Lithium Ferrous Phosphate). Sie sind komplett kobalt- und nickelfrei und deutlich nachhaltiger als herkömmliche Batterien. Die Strom-Speicherkapazität der gesamten Anlage beträgt 3 MWh, was in etwa dem Jahresverbrauch eines durchschnittlichen Haushalts entspricht.

Lieferant des stationären Batteriespeichers ist die Schweizer Firma Axpo Grid AG in Baden. Mit ihr hat Thurplus einen Vertrag über die regelmässige Wartung und den Pikettdienst über zehn Jahre abgeschlossen. Ganz regional wurde der Transformator beschafft. Er wurde von der Firma Pfister AG aus Islikon geliefert und ist individuell für den Betrieb mit einem Batteriespeicher angefertigt worden. Auch am Fundamentbau und an der Installation des Trafos waren lokale Handwerksbetriebe beteiligt. Die Primeo Energie aus Münchenstein übernimmt in Zusammenarbeit mit Thurplus die Bewirtschaftung des Speichers und sichert die Anbindung an die Energie- und Regelleistungsmärkte der Swissgrid. Das Batteriespeichersystem wird von der Netzleitstelle von Thurplus aus überwacht, die Eigentümerin des Speichers ist.

«Durch die wachsende Anzahl von dezentralen Stromerzeugungsanlagen, aber auch durch neue Lasten, wie zum Beispiel E-Mobilität und Wärmepumpen, wird die Prognose und Netzregelung zunehmend anspruchsvoller», erläutert Thurplus-Geschäftsleiter Peter Wieland. «Bei diesen Aufgaben unterstützt uns zukünftig der Batteriespeicher. Er kann Energie aufnehmen, speichern und abgeben. Mit der neuen Technik können wir Bedarfsschwankungen und Leistungsspitzen im Verteilnetz ausgleichen sowie als Systemdienstleistung Regelenergie bereitstellen.»

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