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Kooperieren für die Dekarbonisierung der Gebäudetechnik

Gebäudetechnik-Kongress vom 14. September 2022

Nach pandemiebedingter Online-Durchführung fand der Gebäudetechnik-Kongress am 14. September 2022 wieder physisch statt. Moderiert von Reto Lipp, wurde ein breites Themenspektrum von Planung über Energiesysteme bis zu Kooperationen behandelt. Die Dekarbonisierung zog sich dabei wie ein roter Faden durch den Kongress.

16.09.2022
Will man optimieren, muss man den Ist-Zustand kennen: Elena Cortona stellte im Trafo Baden kommunizierende Sensorlösungen vor.
Will man optimieren, muss man den Ist-Zustand kennen: Elena Cortona stellte im Trafo Baden kommunizierende Sensorlösungen vor.

Radomír Novotný

ist Chefredaktor des Bulletin.ch.

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    8320 Fehraltorf
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Den Einstieg machten Anne-Claire Pliska und Michael Enzmann, BG Ingenieure und Berater AG, die den Einsatz von BIM 6D beim Campus Pictet in Genf im Kontext der nachhaltigen Planung erläuterten. Die Herausforderung stellt dabei die Gebäude-Zertifizierung dar, da mehrere Standards (THPE 2000 W, LEED, WELL und SNBS) erfüllt werden sollen. Dies ist nötig, weil sich noch kein Label durchgesetzt hat und Investoren es sich nicht leisten können, auf das falsche Label zu setzen. Neu an BIM 6D ist, dass die Nachhaltigkeit die bisherigen BIM-Kategorien Zeichnung, Design, Planung und Budget ergänzt. Die 6D-Anwendung ermöglicht die dynamische thermische Stundenberechnung. Die Validierung von Energielabels kann nun in der Planungsphase berücksichtigt werden. Die Zeit für neue Denkansätze in der Energieplanung ist also gekommen.

Martin Osterwalder und Kevin Wister erläuterten, wie sich Wasserstoff mit Brennstoffzellen für die Dekarbonisierung in Gebäuden und Arealen einsetzen lässt, u. a. für Peak Shaving, um den Netzbezug zu optimieren.

Martin Gonzenbach stellte das Smart Living Lab der EPFL Fribourg vor, ein interdisziplinäres Forschungszentrum für den künftigen Lebensraum, das sein eigenes Gebäude als Instrument für Experimente entwickelt. Der Weg vom Entwurf über den Bau bis zum Betrieb dient als Fallstudie für einen multidisziplinären Fundus an wissenschaftlichen Studien. Fortschritte bezüglich CO2-Fussabdruck, Selbstversorgung und Umweltqualität in Innenräumen werden unter Einbezug der verschiedenen Akteure analysiert: 130 Forschende werden vor Ort arbeiten und Erfahrungen sammeln.

Die Interoperabilität in der Gebäudeautomation ist für Klaus Wächter ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz von Smart-Home-Lösungen.
Die Interoperabilität in der Gebäudeautomation ist für Klaus Wächter ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz von Smart-Home-Lösungen. | Bild: Radomír Novotný

Klaus Wächter, Siemens Schweiz AG, machte darauf aufmerksam, dass Gewerke vermehrt das IP-Netzwerk von Gebäuden nutzen – mit der Folge, dass Angriffe zunehmend von innen kommen. Da ist die Koordination an diversen Stellen nötig, um den Betrieb und die Cyber-Sicherheit der Gebäudeautomation sicherzustellen. Alte Bekannte wie BACnet, Dali und KNX, aber auch neue Namen wie Matter müssen im täglichen Geschäft koordiniert werden. Die Interoperabilität sei das Ziel.

Drei Start-ups präsentierten Lösungen zu kompakten Wärmespeichern, zu selbstlernenden prädiktiven Regelungen und Kühl- und Heizlösungen für Smart Homes.

Stefan Camenzind diskutiert mit Moderator Reto Lipp das Büro der Zukunft.
Stefan Camenzind diskutiert mit Moderator Reto Lipp das Büro der Zukunft. | Bild: Radomír Novotný

Weitere Präsentationen bezogen sich auf IT-Lösungen zur Steigerung der Nachhaltigkeit und auf thermische Netze mit Wärmepumpen. Andreas Wagner, Professor am KIT, stellte eine Studie zur Zufriedenheit von Büronutzern vor und plädierte dafür, dass sie schon bei der Gebäudeplanung miteinbezogen werden, damit ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden können. Abgerundet wurde der Kongress von Stefan Camenzind, Evolution Design, mit Erfahrungen, wie die Pandemie unsere Arbeitswelten verändert hat – und was sich daraus für die Bürogestaltung lernen lässt.

Die nächste Austragung findet am 21. September 2023 erneut im Trafo Baden statt.

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