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Mobilität

Netto-Null-Mobilität: Wie schaffen wir das?

Die Kapazität intelligenter nutzen

24.11.2022
Bild: Asut
Bild: Asut

Christine D'Anna-Huber

ist freie Wissenschaftsjournalistin und Redaktorin des Asut-Bulletins.

  • CDH Wissenschaft im Text, 6900 Paradiso
  • email

Das Schweizer Verkehrssystem stösst an seine Grenzen. Die Bevölkerung wächst, die Mobilität nimmt zu und der Platz fehlt, um die Verkehrsinfrastruktur auszubauen. Dazu kommen die Klimakrise, Energie- und Finanzierungsengpässe, widerstreitende Partikularinteressen zwischen Stadt und Land. Um mehr Spielraum zu gewinnen, muss es gelingen, vorhandene Kapazitäten intelligenter zu nutzen. Gefragt ist nichts weniger als eine Mobilitätswende.

Was braucht es dafür? Die gemeinsam von Asut, ITS-CH, Astra und TCS mit den deutschen und österreichischen Partnerverbänden ITS Austria, ITS Mobility und ITS Germany ausgerichtete DACH-Mobilitätskonferenz präsentierte Lösungsansätze. Zum Beispiel die Angebote, mit denen Mybuxi den urbanen «Lebensstil der kurzen Wege» auch in ländliche Gemeinden bringen will. Oder die bidirektionalen Ladestationen des Start-ups Sun2Wheel, die Elektroautos als Stromspeicher nutzbar machen sollen. Dabei spielen digitale Technologien eine wesentliche Rolle. «Netzwerktechnologie ist der kritische Grundpfeiler einer intelligenten Mobilität», sagte Asut-Präsident Peter Grütter in seinem Grusswort.

Die nachhaltigere Mobilität ist smart, kundenfreundlich und bedarfsgerecht. Statt auf Beton, Status und Besitz setzt sie auf Verkehrsmanagement, lokale On-Demand-Lösungen und geteilte Nutzung. Deshalb steht bei den SBB gemäss Infrastrukturleiter Peter Kummer nicht der Ausbau der physischen Infrastruktur im Zentrum, sondern deren bessere Ausnutzung.

Praktisch dieselben Ziele verfolgt das umliegende Ausland. Der österreichische Mobilitätsmasterplan 2030 legt das Hauptgewicht auch auf digitale Tools. Gelingen könne die digitale Transformation der Mobilität nur dann, wenn alle Stakeholder mit an Bord seien, sagte Gerhard Menzel, Leiter Stabstelle im BMK. Ähnlich wird auf europäischer Ebene argumentiert, wo ein gemeinsamer Mobilitätsdatenraum ein länderübergreifendes intelligentes Verkehrssystem ermöglichen soll. 

Dass Daten der Treibstoff sind, ohne den die Netto-Null-Mobilität nicht vom Fleck kommen wird, war eine zentrale Einsicht der Konferenz: Digital wird zum Synonym für nachhaltig. Dies bedeutet aus Expertensicht auch, dass Verkehrsflüsse digital gesteuert werden müssen: «Selfish-Routing ist eine der grössten Verschwendungen unserer Zeit», sagte Robert Dohrendorf, CEO von Graphmasters, einer Firma, die sich zum Ziel setzt, Staus mit Echtzeitverkehrsinformationen und KI gar nicht erst entstehen zu lassen. Und Martin Russ von Austria Tech meinte: «Die individuelle Mobilität fährt hinsichtlich ihrer Klimabilanz und ihres Energiebedarfs sprichwörtlich gegen die Wand.»

Die Konferenz zeigte: Neue Konzepte für eine klimafreundlichere Mobilität sind vorhanden oder werden laufend entwickelt. Sie wies aber auch darauf hin, dass die Branche die Mobilitätswende allein nicht stemmen kann. Es braucht auch das langfristige Engagement der Politik sowie klare Regulatorien. Politik und Behörden ihrerseits forderten die Mobilitätsstakeholder dazu auf, die digitale Verkehrswende nicht zu behindern und Daten offenzulegen, selbst wenn sie das eigene Geschäftsmodell betreffen. Denn ohne Daten bleibe zur Bewältigung der Herausforderungen von morgen nur ein Verkehrsmittel übergreifendes Mobility Pricing, sagte Erwin Wieland, stellvertretender Direktor des Astra.

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